[ TV-Kritik ]-------- [ TV-Kommentar ]-------- [ TV-Analyse ]
kjbkg

Dienstag, 17. Januar 2012

Der Musikshow-Overkill





Das gab's auch noch nicht: Gleich drei Casting-/Musikshows prasseln auf den geneigten Zuschauer ein, welche ganze vier Tage der Woche füllen.

Mittwochs, RTL 20:15, DSDS (Erste Castings)
Donnerstags, Pro7 20:15, Unser Star für Baku (Live-Castings)
Freitags, Sat.1 20:15, The Voice of Germany (Live-Battles)
Samstags, RTL 20:15, DSDS (Erste Castings)

Worin unterscheiden sich nun die Sendungen, was kann der Zuschauer erwarten und welche konzeptuellen Überschneidungen gibt es? Ich versuche das Wirrwarr ein wenig zu entflechten.

1) DSDS

Hier wird mit Abstand am wenigsten Wert auf Musik gelegt. Das zeigt sich schon bei der Jury. Dieter Bohlens musikalische Qualitäten mal außen vor gelassen, ist er der einzig fachkundige Musikexperte. Was ein Bruce Darnell dort zu suchen hat, ist hier die große Frage. Sicher nur, um mit seiner nicht-hochdeutschen Aussprache für Lacher und mit seinen Heulkrämpfen für Mitgefühl zu sorgen.
Was vielmehr zählt, sind entweder richtig schlechte und benachteiligte Bewerber, die man so richtig vorführen kann, oder einigermaßen talentierte, die mit ihren dramatischen Hintergrundgeschichten dem Zuschauer die eine oder andere Träne vergießen lassen. So ist "Deutschland sucht den Superstar" näher an einer Soap gelegen, als an einer Casting- geschweige denn Musikshow.
Wer wenig von Musik hält und auch von RTL's anderen scripted realities bestens unterhalten wird, darf hier getrost einschalten.

2) The Voice of Germany

Eine Musikshow, die einschlug wie eine Bombe. Hier steht die Musik an oberster Stelle, was auch die durchweg fachkundige Jury beweist. Natürlich kam man am Anfang auch nicht drum herum manche Hintergrundgeschichten der Bewerber dramatisch aufzublasen, doch insgesamt zählt hier die Musik und das Talent der Sänger und Sängerinnen.
Bezeichnend für DSDS: Selbst der/die schlechteste SängerIn ist um Welten besser, als der Gewinner der letztjährigen DSDS-Staffel. Wie hieß der nochmal?...

3) Unser Star für Baku

Ein vielleicht schlechter Schachzug von Pro7. Zugunsten von "USFB" gab man "The Voice" nun komplett an Sat.1 ab, obwohl es hervorragend bei Jung und Alt lief. USFB startet gleich in die Live-Show und unterscheidet sich deshalb nur unwesentlich von "The Voice". Auch hier singen (vorab ausgewählte) Kandidaten, und letztlich liegt es am Zuschauer, einen Gewinner auszuwählen.
Das Besondere: Bei USFB kann von Beginn an per Telefonvoting abgestimmt werden, während die Ergebnisse ständig in Echtzeit angezeigt werden. Der Kandidat, welcher nach den jeweiligen Vorstellungen am wenigsten Anrufer für sich verbuchen kann, erhält als erstes die Chance, seinen Song vorzutragen. Eine direkte Demokratie, sozusagen.
Nun steht dieses Wahlsystem allerdings bei der Medienanstalt in der Kritik, denn es soll angeblich Druck auf den Zuschauer ausüben. Klar: Gerade in den letzten Minuten sind die Zuschauer besonders angehalten, für ihren Liebling abzustimmen, damit er oben in der Tabelle bleibt bzw. aufrückt. Da die Moderatoren selbst aber diesen Druck nicht ausüben, wird die Medienanstalt dieses System eher nicht verbieten können.
Letztlich kann man zu USFB sagen: Wer "The Voice" mag, wird sich auch hier wohl fühlen.

Müsste ich die Bedeutung/Wichtigkeit der Musik innerhalb der Shows in Prozente ausdrücken, würde ich es wie folgt tun:

DSDS 40%
The Voice 70%
USFB 70%


Du willst einen Kommentar hinterlassen? Kein Problem, einfach unter der Nachricht auf Kommentare klicken und drauf los schreiben. Dazu muss man nicht angemeldet sein. Aber gib wenigstens deinen Namen an, damit nicht nur "Anonym" zu lesen ist.

Sonntag, 15. Januar 2012

Masse statt Klasse







"Masse statt Klasse", ein ungeschriebenes Gesetz der Fernsehbranche. So möchte man jedenfalls meinen. Sobald ein Konzept funktioniert, wird es in großen und unaufhörlichen Portionen auf den Zuschauer losgelassen.
Beispiel scripted reality: Kaum bringt das Trash-Format "Mitten im Leben" beachtliche Quoten, schießt RTL mit "Die Schulermittler" und "Familien im Brennpunkt" zwei weitere Formate dieser Art hinterher. Von Qualität kann hier natürlich nicht gesprochen werden. Bei den Kuppelshows war es nicht anders. "Bauer sucht Frau" legte den Startschuss, "Schwiegertochter gesucht" (RTL) und "Gräfin gesucht", sowie "Schwer verliebt" (Sat. 1) feuerte man schon bald nach.

Natürlich ist dies kein Phänomen der heutigen Zeit. Auch in den 90ern (und früher) war dieses Verfahren Gang und Gebe. Man denke an die weit ins 21. Jahrhundert reichende Talkshowflut, bei der eine schlechter und oberflächlicher war, als die andere und mit der 'Last Woman Standing' Britt sein vorzeitiges und peinliches Ende finden sollte.

Klar, warum ein erfolgreich laufendes Format - ganz leicht variiert - nicht verdoppeln und verdreifachen? Wär doch schön blöd, wenn man die Kuh nicht bis zum bitteren Ende melken kann?
Auch wenn man zugunsten der guten Quoten - wie zuletzt Sat. 1 mit "Schwer verliebt" - eine Verschlechterung des Images hinnehmen muss.

Dass sich Qualität und gute Quoten nicht immer ausschließen müssen, zeigen Pro7 und Sat. 1 zurzeit mit ihrer Musikshow "The Voice of Germany". Meinte man kürzlich noch, dass der Pfad Musik- und Castingshow ausgetrampelt wäre - war doch der Markt mit "DSDS", "Popstars", "Das Supertalent" und "X-Factor" allein wegen der nicht vorhandenen Eigenständigkeit komplett übersättigt - belehrte uns doch dieses von Fernseh-Mastermind Jon de Mol entwickelte Format eines Besseren. Diese Musikshow konzentriert sich auf das Wesentliche: die Musik.
Hier werden keine Menschen vorgeführt, ihre Schicksale werden nicht bis zur Erschöpfung ausgeschlachtet und in der Jury sitzen nur fachkundige Musiker und keine barbusigen Eyecandies. "The Voice of Germany" macht Spaß, fasziniert durch seine musikalischen Talente und unterhält auf hohem Niveau und ohne Peinlichkeiten. Klasse!

Was ist nun die Moral von der Geschichte? In einem Unternehmen, das gute Quoten benötigt, um ordentlich wirtschaften zu können, wird "Masse statt Klasse" nie wegzudenken sein. Hin und wieder gibt es aber zum Glück die eine oder andere Perle, die es sich zu schauen lohnt.
Doch was ist mit den Öffentlich-Rechtlichen? Die sind eigentlich nicht von den Quoten abhängig, finanzieren sie sich doch durch die milliardenschweren Gebührengelder. Da sollte man doch meinen, dass hier mehr Mut zur Qualität, zu eigenständigen Formaten, zu eigenen Ideen gibt. Zugegeben, die Experimentierfreudigkeit ist größer, als bei den Privaten. Es geschieht allerdings noch immer viel zu selten.


Du willst einen Kommentar hinterlassen? Kein Problem, einfach unter der Nachricht auf Kommentare klicken und drauf los schreiben. Dazu muss man nicht angemeldet sein. Aber gib wenigstens deinen Namen an, damit nicht nur "Anonym" zu lesen ist.

Freitag, 13. Januar 2012

TV-Kritik: Der Tatortreiniger






Spricht man bei "Stromberg" über die talentiertesten Schauspieler, so fallen in der Regel zwei Namen. Zum einen natürlich Christoph Maria Herbst, der den "Papa" Bernd so kongenial darstellt, wie es niemand anderes schaffen würde. Zum anderen wäre da noch der heimliche Star der Serie, Bertholt "Ernie" Heisterkamp, der kindlich naive Egoist der Capitol Versicherung, hervorragend gespielt von Bjarne Mädel.

Solch ein grandioser Schauspieler braucht eine eigene Serie. Die bekam er mit "Der kleine Mann" schließlich auch. Doch letztlich war sie trotz Mädels schauspielerischen Bemühungen zu langweilig und belanglos. Nun ließ der NDR ein weiteres Format auf die Zuschauer los, welches sich als wahre Perle erweißt, die mit wenigen Mitteln wunderbar unterhält.

Bjarne Mädel ist Heiko „Schotty“ Schotte, "Der Tatortreiniger" von der Spurenbeseitigung, kurz 'Spube'. Immer, wenn mal wieder ein Mord oder ein Suizid geschehen ist, ist er zur Stelle, um den mit menschlichen Überresten verdreckten Ort in ein blitzblankes Paradies zu verwandeln. Dabei wird er mit schwierigen Angehörigen der Verblichenen konfrontiert.

In der Serie, unter der Führung des "Stromberg"-Regisseurs Arne Feldhusen, gibt es keine Ortswechsel. Hier gibt es pro Folge nur eine Lokalität, nämlich die zu reinigende Wohnung.
Wechsel braucht es auch nicht, denn so kommt es zu einem Kammerspiel zwischen Mädel und diversen Angehörigen oder Kripo-Beamten.

Damit dies zu einer unterhaltsamen Angelegenheit wird, braucht es vorallem zwei Dinge: gute Drehbücher und fähige Schauspieler. Beides ist hier definitiv gegeben. Die Autoren legen den Akteuren pointierte und scharf geschliffene Dialoge in die Münder. Hier können sie sich - allen voran Bjarne Mädel - ordentlich austoben. Das macht einen Heidenspaß und besonders die große Prise Schwarzer Humor tut der Serie sehr gut.

Fazit: "Meine Arbeit fängt da an, wo sich andere vor Entsetzen übergeben." Wir bekommen nicht das Würgen, denn "Der Tatortreiniger" ist eine hervorragende schwarzhumorige Serie, in der Bjarne Mädel so richtig glänzt. Und keine Sorge, den "Ernie" in ihm vergisst man recht schnell. Schade, dass nach vier Folgen schon wieder Schluss ist. Doch wir können, ob der durchweg positiven Kritik, auf eine zweite Staffel hoffen.

Die ersten beiden Folgen gibt es in der NDR-Mediathek zu sehen. Folge 3 kommt am 28.02. und Folge 4 am 6.03. jeweils um 22 Uhr.


Du willst einen Kommentar hinterlassen? Kein Problem, einfach unter der Nachricht auf Kommentare klicken und drauf los schreiben. Dazu muss man nicht angemeldet sein. Aber gib wenigstens deinen Namen an, damit nicht nur "Anonym" zu lesen ist.

Freitag, 7. Oktober 2011

TV Kritik: neoParadise






Es ist schon erstaunlich, wie schnell ZDFneo seine Zuschauer finden und sich als vollwertiger und innovativer Sender etablieren konnte. Zunächst eher belächelt, weil man nicht mehr als ständige Wiederholungen hipper US-Serien erwartete, überraschte ZDFneo nach und nach mit vielen Eigenproduktionen, wie das wunderbare iss oder quizz (welches hoffentlich schon bald zurückkehrt), oder das beachtenswerte Fernsehexperiment TV Lab.

Am gestrigen Tag startete schließlich eine weitere Eigenproduktion mit dem unvermeidlichen Duo Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Die auf neoParadise getaufte Late-Night-Show wurde als Nachfolger von MTV Home gehandelt. Doch ist diese Klasse, diese einzigartige Kombination aus Niveaulosigkeit und Nonsens, dieser Schlag in die Fresse eines jeden Sexismus-Gegners überhaupt erreichbar und wiederholbar? Hell yeah!

neoParadise ist ein erwachsenes MTV Home, ja ein lebendigeres und kurzweiligeres MTV Home. Das Studio ähnelt sich dem alten, ist nun jedoch großzügiger geraten und versprüht einen angenehmen Late-Night-Charme. Zudem hat ein Publikum Einzug erhalten, was äußerst positiv ist. Schließlich wird man somit quasi, wie bei einer Sitcom, zum Mitlachen eingeladen. Die zahlreichen Einspielfilme, in denen z.B. Jokos Unfall im "Akte 20.11"-Stil und einer gehörigen Portion Selbstironie genüsslich ausgewertet wurde, gehören natürlich untrennbar zur Show dazu und sind nachwievor kurzweilig und kacklustig. Klaas hat außerdem etwas von seiner Harald Schmidt-Erfahrung mit in die Show genommen ("In Vino Veritas - Was von der Nacht übrig blieb"), was ja nicht schaden kann. Auch die Interviews mit den Gästen sind wie gewohnt frisch und triefen nicht vor langweiligen Fragen, die man in jedem Boulevard-Magazin liest.

Zu dem Duo, das in letzter Zeit fast schon schmerzhaft präsent im deutschen Fernsehen war, braucht man keine vielen Worte verlieren. Sie sind ein eingespieltes Team, das souverän durch die Sendung führt.

Einzig das mini Stand up zu Beginn könnte noch ein wenig lockerer und ungezwungener ausfallen, liefert es doch einen wunderbaren Einstieg in die Show.

Fazit: Harald Schmidt und Stefan Raab, zieht euch warm an. Die Newcomer im Late-Night nähern sich auf leisen Sohlen dem Thron und können mit ihrer kurzweiligen und herrlich selbstironischen Show vielleicht schon bald die Könige des Late-Night werden. ZDFneo hat allerdings schon jetzt eine wahre Perle im Programm. Weiter so!


Du willst einen Kommentar hinterlassen? Kein Problem, einfach unter der Nachricht auf Kommentare klicken und drauf los schreiben. Dazu muss man nicht angemeldet sein. Aber gib wenigstens deinen Namen an, damit nicht nur "Anonym" zu lesen ist.

Mittwoch, 14. September 2011

Was ist sehenswert im deutschen Fernsehen: Die TV-Tipps

Ich bin ein überzeugter Verteidiger, ja Verfechter des deutschen Fernsehens, denn es ist nicht annähernd so schlecht, wie es häufig gemacht wird. Man muss eben mal nachschauen was so läuft, man muss selektieren. Klar, dass man im Nachmittagsprogramm von RTL nicht den Stein der Weisen finden wird. Doch jeden Tag gibt es genügend Programme, die man sich besten Gewissens ansehen kann. Ich stelle hier nun einige der Season 2011/12 vor.

Mo-Fr 19:00 ZDFneo, Iss oder quizz
Durch einen Knopf im Ohr mit den Moderatoren verbunden, muss ein Kandidat während eines Essens im Restaurant verschiedene Aufgaben lösen, ohne dass sein nicht eingeweihter Essenspartner einen Verdacht schöpft. So muss der Kandidat Antworten auf Fragen unbemerkt ins Gespräch einbauen oder seltsame Aktionen vollführen.
Eine witzige und neue Idee, die frischen Wind ins angestaubte Quiz-Genre bringt.

Mo-Do 23:15 Pro7, TV Total
Mittlerweile seit 12 Jahren on air, hat die Show mit Stefan Raab einen gewissen Kultstatus erreicht. Raab ist zwar nicht mehr so agil und verrückt wie zu den Anfangszeiten, traut sich ja überhaupt nicht mehr für Außenaktionen aus dem Studio, doch unterhaltsam ist das Format noch immer.
Leichte Unterhaltung kurz vor Mitternacht.

Di u. Mi 23:15 Sat.1, Die Harald Schmidt Show
Wer es etwas bissiger, zynischer und satirischer mag, der ist beim selbsternannten King of German Late Night bestens aufgehoben. Endlich ist er wieder "Daheim" bei seinem Heimatsender, hat er ja nur eine, wie er sagt, etwas längere Sommerpause gemacht. Und eine Abnutzungserscheinung ist tatsächlich nicht zu spüren, also freue ich mich auf viele Jahre Harald Schmidt in Bestform.

Mo 23:30 Das Erste, Entweder Broder - Die Deutschland-Safari
Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad sind kreuz und quer durch Deutschland gefahren, mit einem bunten Playmobil, das extra für sie angefertigt wurde und erkunden auf ihrer Reise die skurrilsten Seiten der Republik.
Witzige, intelligente Reise, bei der vor keiner Religion oder sonstiger Anschauung halt gemacht wird.

Mo 21:00 Das Erste, Hart aber Fair
Mittlerweile überhäuft Das Erste seine Zuschauer mit Talkshows, bei denen nicht wirklich klar ist, worin sie sich eigentlich, bis auf den/die ModeratorIn, unterscheiden. Wenn's denn eine sein muss, empfehle ich Frank Plasberg, der zumeist eine ausgewogene Schar an Gästen hat, die interessante Diskussionen führen. Plasberg selbst wirkt nicht so schmierig wie Beckmann und greift besser durch, als es Jauch in seiner ersten Sendung zuletzt getan hat.

Mi 22:50 NDR, extra 3
Extra 3 ist ein wunderbares Satiremagazin, das einen leider etwas versteckten Sendeplatz spendiert bekommen hat. Vorher von Tobias Schlegl moderiert, hat nun Christian Ehring (bekannt aus der "heute-show") das Zepter in die Hand gedrückt bekommen.
Wessen Horizont nicht bei RTL endet, kann und muss hier unbedingt einschalten.

Fr 22:30 ZDF, heute-show
DAS Nachrichtenmagazin im Satiregewand, welches urkomisch und treffsicher die politische Woche zusammenfasst und auf's Korn nimmt. Die kleinen Sketch-artigen Einschübe sind zwar nicht so gelungen, dafür der Rest umso mehr.
Die deutsche Antwort auf "The Daily Show" aus Amerika - und wer hätte das gedacht: Oliver Welke macht seinen Job als Moderator ausgesprochen gut.

Sa 20:15 Pro7, diverse Raab-Events
Niemand kann Pro7 im Bereich Samstagabend-Events das Wasser reichen. Denn die zahlreichen Raab-Events (Schlag den Raab, Turmspringen, Stock Car Crash Challenge, Wok WM) versprechen jedesmal kurzweilige Unterhaltung und eine top Inszenierung. Selbst der Show-Dino "Wetten, dass...???" kann in Sachen Unterhaltungswert nicht mehr mit "Schlag den Raab" mithalten.

So 22:15 WDR, Zimmer Frei!
Wenn eine Show den Namen Kult verdient hat, dann "Zimmer Frei!". Gefühlte tausend Jahre führen der einmalige Götz Alsmann und die charmante Christine Westermann durch die kunterbunte, witzige und auch tiefgründige Show. Denn selten hat man von prominenten Gästen so viel erfahren, wie hier. Hoffentlich wird es diese Show auch weitere tausend Jahre geben. Wer sie nicht kennt, unbedingt einschalten!


Kommende Highlights

Ab 6. Oktober donnerstags 22:25 ZDFneo, neoParadise
Alle, die dem Ende von "MTV Home" nachtrauern, können sich nun auf "neoParadise", dem quasi-Nachfolger der wunderbaren Show mit Joachim Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, freuen. Noch sind, bis auf den Starttermin, keine Informationen durchgesickert. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sich "neoParadise" seinem Vorgänger konzeptuell ähneln wird.
Was will der geneigte MTV Home-Fan mehr? Schließlich sind Joko und Klaas in solch einer Sendung, bei der Spontaneität gefragt ist, besser aufgehoben, als bei den öden Quizshows auf Pro7.

Ab 8. November dienstags 22:15 Pro7, Stromberg
Endlich startet der berühmteste und zugleich inkompetenteste Chef Deutschlands in die fünfte Runde. Dort kehrt er Finsdorf den Rücken, um wieder in die Capitol-Zentrale zurückzukommen. Mit offenen Armen wird er dort sicher nicht empfangen.
Gut, dass die Geschichte um Finsdorf nicht weiter erzählt wird, bot sie doch zum Teil einige Längen und mit den beiden Mitarbeiten recht ausgelutschte Klischees. Ich bin gespannt.

voraussichtlich Frühjahr 2012 Sat.1, Pastewka
Eine weitere hervorragende Comedy-Serie wird auf die heimischen Bildschirme in die mittlerweile sechste Staffel zurückkehren. Grünes Licht wurde bereits gegeben. Eine Ausstrahlung ist für 2012 geplant und da die fünfte Staffel im Frühjahr lief, ist davon auszugehen, dass dies bei Runde 6 ebenfalls der Fall sein wird.


Du willst einen Kommentar hinterlassen? Kein Problem, einfach unter der Nachricht auf Kommentare klicken und drauf los schreiben. Dazu muss man nicht angemeldet sein. Aber gib wenigstens deinen Namen an, damit nicht nur "Anonym" zu lesen ist.